Rückbesinnung der Lesung in der IGS West in Frankfurt am Main am 21.04.2026
Kultur macht stark und Lesen ist cool
Wie fühlen sich Kinder, die ihr Heimatland aufgrund von Krieg und Vertreibung verlassen müssen?
Stellvertretend für alle Kinder weltweit, die dieses Schicksal erleiden müssen, steht „Alima, das Mädchen aus Aleppo“.
Die Lesung wird mir als Autorin in guter Erinnerung bleiben. Die Schülerinnen und Schüler von 12 bis 15 Jahren hatten sie sehr gut vorbereitet, von den selbst gestalteten Postern und den Einladungsflyern über die Moderation sowie die Ausarbeitung der Fragen bis zur dankbaren wertschätzenden Verabschiedung. Ich spürte mich von ihrer Aufmerksamkeit und ihrem Interesse getragen, so dass ich mich selbst als Autorin wieder gut in meine Protagonistin Alima hineinversetzen konnte.
Mein besonderer Dank gilt den wertschätzenden Worten, auch der Schulleiterin Frau Birgit Olschewski-Denk („Sie haben die Kinder mental erreicht; das ist sehr wertvoll"), sowie den beiden Projektleitern Marielle Niebisch und Dr. Daniel Schneider.
Für mich war dies ein neues Konzept einer Autorenlesung. Die Schülerinnen und Schüler hatten das Buch vorab gelesen, einen Fragenkatalog entworfen und erste Folgegeschichten dazu verfasst.
Ines mit syrischen Wurzeln las einige Zeilen aus der arabischen Übersetzung vor und Alya (13 J.), deren Eltern 2015 geflohen sind, meinte:„ Kriege wird es immer geben. Deshalb ist das Buch so wichtig.“ Nun bin ich sehr gespannt auf die weiteren Fortsetzungsgeschichten der jungen Leserinnen und Leser zu Alima, dem Mädchen aus Aleppo. Das Projekt ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kultur macht stark - Gemeinsam für mehr Bildungschancen“. Eine Zusammenfassung der Lesung findet man auf der Homepage der Schule:
https://www.igs-west-frankfurt.de/schulleben. Das Buch aus dem Verlag Wolfbach ist unter der ISBN 978-3-906929-02-6 im Buchhandel erhältlich.Weitere Informationen auf der Homepage
www.birgitgröger.de.
Birgit Gröger
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