Wir sind dann mal weg!

Seit Montag ist es wieder soweit. Unsere Neuntklässler verlassen die Schule um sich in Gruppen einer im letzten Schuljahr selbst geplanten Herausforderung zu stellen. Zwei Wochen lang nicht die Schulbank drücken, sondern versuchen das gesteckte Ziel zu erreichen.  

In alle Himmelsrichtungen werden sie aufbrechen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß um unsere große Herausforderung zu meistern, selbstorganisiert und vorbereitet. 

Was ihnen alles so auf dem Weg passiert könnt ihr in den zwei Wochen genau hier nachlesen. Wir versuchen euch die ganz Zeit auf dem laufenden zu halten.

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Auch dieses Jahr stand die letzte Woche vor den Sommerferien ganz im Zeichen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage. 4 Tage lang arbeiteten fast 600 Menschen in 30 Workshops zum Thema "Heimat". Einblicke aus der Woche könnt ihr in den Tageszeitungen erhalten, die in einem Workshop entstanden sind. 

Viel Spaß beim Lesen!

Die IGS West nahm mit der AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage am Frankfurter Schulpreis 2018/2019 teil, der dieses Jahr unter dem Motto „Wir sind eins – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ stattfand.

 

Die AG arbeitete das ganze Schuljahr über an verschiedenen Aktionen für die Schulgemeinde. So wurde spontan ein Fotobuch für eine ehemalige Mitarbeiterin der Schule erstellt, die ihr Haus bei einem Brand verlor. Die AG SoR-SmC rief zu Solidarität auf und organisierte eine Fotobox, in der sich alle ablichten lassen konnten. Aus den Ergebnissen gestaltete die AG ein Fotobuch für die Mitarbeiterin, damit sie „neue Erinnerungen“ bekomme.

Um Geschichte erlebbar zu machen und einen einfacheren Zugang für die Lebenswelten Jugendlicher während des 2. Weltkrieges zu bekommen, konnte die AG unterrichtsbegleitend für Jahrgang 9 und 10 das Theaterstück Über das Leben – meine Geburtstage mit dem Führer (theaterspiel) einladen. Im Anschluss daran gab es ein Gespräch mit den Schauspieler*innen.

Zudem setzt sich die AG für die Projektwoche am Ende des Schuljahres ein. Hier organisierten sie zusammen mit der SV und dem WPU Eventmanagement ein Abstimmungsverfahren, um das Motto für die Projektwoche zu bestimmen. Weiterhin schlugen sie Kooperationspartner*innen und mögliche Workshopangebote vor.

Auch stellte sich die AG die Frage, wie man als Schule miteinander ins Gespräch kommen kann. Die AG entwickelte dafür die Gedankenwelt. Drei Whiteboards hängen seit März im Schulgebäude zum Austausch, moderiert von den Jugendlichen der AG. Dieses Angebot wird seitdem sehr gut angenommen und die Jugendlichen diskutieren an den Wänden zu verschiedenen Themen. 

 

Durch all diese Aktionen hat sich die AG außerordentlich für die Schulgemeinschaft und für eine gemeinsame Haltung an der IGS West eingesetzt. Für ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihre Energie wurden sie mit dem 2. Platz beim Frankfurter Schulpreis belohnt.

 

Liebe AG SoR-SmC, ihr könnt stolz auf Euch sein!  

Unter dem Motto „Get-Together“ trafen sich am 14.05.2019 um 14:30 einzelne Lehramtsstudenten der Goethe-Universität mit einigen Schüler*innen der IGS-West am Westend-Campus.

Die Schüler*innen stellten, sozusagen als „Gastgeber“, den Studenten ihre Projekte vor, damit diese sich für die Begleitung eines bestimmten Projekts entscheiden konnten. Den Rahmen für die Projekte gibt die IGS-West vor, wobei dieser relativ locker sitzt und nur voraussetzt, dass die Schüler*innen im August für ca. zwei Wochen die Stadt Frankfurt verlassen und von Zuhause fernbleiben, nach Möglichkeit auch über Nacht. Dabei ist dies nur eine von einer ganzen Palette an „Herausforderungen“ (unter diesem Namen laufen die Projekte passenderweise) denen die Schüler*innen sich stellen müssen. Die Schüler*innen haben ferner ein knappbemessenes Budget von 10€ pro Tag. Dieses muss für alle entstehenden Kosten, wie Essen/Trinken, Unterkunft und eventuelle Bus- und Bahnfahrten etc. genügen. Die Schüler*innen müssen also auch gut haushalten und somit auch in finanzieller Hinsicht Eigenverantwortung übernehmen. Die Studenten sind einzig und allein als Kontrollinstanz und nicht als Entscheidungsorgan vorgesehen. Lediglich wenn die Schüler*innen sich in gefahrenträchtige Situationen begeben sollte eingegriffen werden.

Die zehn Projekte Umfassen folgende Vorhaben: Drei der Projektgruppen planen ihren Aufenthalt auf einem Bauernhof. Eine Schülerin der 8a erzählt, wie sie schon mehrere Bewerbungen abgesendet haben und noch die Antworten abwarten.

Eine Andere berichtet wie sie und ihre Freundin drei Tage lang telefoniert haben bis sie endlich eine Zusage hatten. Sie werden nun beide gegen Nahrung und Unterkunft auf einem Bauernhof in Bremen arbeiten. Die Recherche und Organisation haben die beiden Schülerinnen vollkommen eigenständig betrieben. Sie werden nun den Regionalexpress nach Bremen nutzen da der ICE und die Busverbindungen, wie sie herausgefunden haben: „viel teurer sind“. Die beiden äußern, dass es ihr persönliches Ziel sei ihre ersten Erfahrungen mit dem Landleben zu sammeln und in Kontakt mit den Tieren zu kommen. Darüber hinaus haben sie vor, der Gastgeberfamilie beim Kochen zu helfen.

Zwei andere Schüler wollen mit Hilfe einer App ein Jump-and-Run-Spiel entwickeln. Die beiden mussten allerdings, wie sie schildern, zunächst die Lehrer mit „guten Argumenten“ von ihrem Projekt „überzeugen“. Auch diese vorbereitenden/planerischen Maßnahmen fallen wohl unter das Projektthema „Herausforderung“.

Die übrigen sechs Schüler*innengruppen befinden sich in der Planung von Fahrradtouren an die unterschiedlichsten Orte, darunter: Büsum, am Rhein entlang zum Bodensee (2 Gruppen), Berlin (2 Gruppen) und München. Die 80 – 100Km die teilweise täglich zu bewältigen sein werden, werden für viele gewiss eine weitere Hürde darstellen, die es zu überwinden gilt.

Ganz zu schweigen vom schweren Gepäck, darunter: Zelte, Kleidung, Flickzeug, Gaskocher, Nahrung usw. das selbstverständlich auch eigenständig zusammengestellt und „geschultert“ werden wird.

Die Studenten haben nachdem sie die Projektinhalte der Schüler*innen vermittelt bekommen haben, den Raum verlassen um sich darüber einig zu werden welche Projekte von wem begleitet werden. Glücklicherweise wurde bis zum Ende des Treffens um ca. 15:45 für jede Gruppe ein Begleiter gefunden. Die Begleiter haben mit den Schüler*innen ihre Kontaktdaten ausgetauscht um für Rücksprache zur Verfügung zu stehen.

Wir wünschen den Schüler*innen weiterhin viel Erfolg bei der Planung & Organisation und für August eine spannende und erfahrungsreiche Projektzeit.

 

 

Interview mit Ann-Kristin Müller (CDU) und Janine Wissler (Die Linke)
von Sami E. und Mohamed R. (9a)
 
Im Rahmen unseres GL-Unterrichts bei Frau Cho kamen am Donnerstag, den 21.2.2019 Geschäftsführerin Ann-Kristin Müller (CDU) und am Montag, den 25.2.2019 die Landtagsabgeordnete Janine Wissler (Die Linke) zu Besuch an die IGS West.
Die Klassen 9a und 9d haben jeweils eine der beiden Damen interviewt. Zuvor haben die Klassen sich über die Parteien und die einzelnen Personen informiert. Danach haben sich die Klassen Fragen für das Interview überlegt. Die Klasse 9d für Ann-Kristin Müller (CDU) und die 9a für Janine Wissler (Die Linke).
Die Klassen und weitere Interessierte aus dem 9. Jahrgang haben sich jeweils an den beiden Tagen mit großem Interesse in der Aula versammelt. Ganz am Anfang des Interviews haben sich die Personen vorgestellt und erzählt, was sie beruflich machen. Dann wurden allgemeine Fragen gestellt, wie z. B. "Wie sieht ihr Alltag aus?". 
Danach wurden politische Themen behandelt wie z. B. die Kopftuchdebatte, der Waffenexport und ganz besonders die Flüchtlingspolitik. Es war alles sehr spannend!
Wir haben schnell festgestellt, dass die Parteien unterschiedliche Meinungen zu den verschiedenen Themen haben.
Alles in allem haben viel gelernt und unser Interesse zur Politik wurde geweckt.
 
Den dazu erschienenen Zeitungsartikel könnt ihr hier finden.

Am 29.01.19 habe alle Schüler*innen der IGS West über das neue Thema der Projektwoche abgestimmt. Als Netzwerkschule „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wird einmal jährlich eine Projektwoche mit dem Themenschwerpunkt durchgeführt. Um das Motto der Woche genauer zu definieren durften alle Menschen der Schule Themenvorschläge abgeben. Daran haben sich einzelne Lehrkräfte, die SV, die Jugendhilfe und die AG Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage beteiligt. Die Arbeitsgruppe für die Projektwoche und die SV haben anschließend die Themen gebündelt und 5 Vorschläge für die Wahl ausgesucht. Am 29.01.19 wurden immer zwei Jahrgänge in die Aula eingeladen und die Themen wurden auf der Bühne per Präsentation erläutert. Im Anschluss fand die Wahl statt.

Zeitgleich durften alle Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen der Schulgemeinde ihre Stimme im Lehrer*innenzimmer abgeben.

Das aufwändige Verfahren wurde bewusst gewählt, um die Projektwochenteilnehmer*innen ihre Themen selbst auswählen zu lassen und die Projektwoche zu ihrer Woche zu machen.

 

Zur Wahl standen folgende Themen:

  • Heimat
  • Alltagsrassismus
  • VVV - Verantwortlichkeit, Verständnis, Verbindlichkeit
  • Nationen
  • Macht (der) Sprache

Bei einer denkbar knappen Wahl wurden die Themen „Heimat“ und „Macht (der) Sprache“ jeweils mit 33 % gewählt. Daher hat sich die Planungsgruppe entschlossen eine Stichwahl durchzuführen. Nach einem langen Prozess steht es nun fest:

 

Das Thema der Projektwoche lautet Heimat!

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